10 Gebote

Grundsätzlich soll sich jeder in seinem Garten nach Herzenslust frei entfalten können. Aber wie schon Johann Wolfgang von Goethe feststellte: „Man kann in wahrer Freiheit leben und doch nicht ungebunden sein“. Das Miteinander in der Kleingartenkolonie erfordert gegenseitige Rücksichtnahme. Dafür haben wir uns ein paar Regeln gegeben:

Die „10 Gebote“ im Gartenverein

     Der Pächter ist verpflichtet am Eingang seines Gartens die Parzellennummer anzubringen.        

  • Die Kleingärten müssen ordnungsgemäß bewirtschaftet und regelmäßig gepflegt werden. Verwilderte Gärten werden nicht geduldet. Auch der halbe Gartenweg vor der Parzelle und die Grenze zum Nachbarn sind sauber zu halten. Die Bepflanzung muss dem Zweck der kleingärtnerischen Nutzung entsprechen, mind. ein Drittel. Sie ist so zu gestalten, dass die Beschattung des Nachbargartens gering gehalten wird.
  • Waldbäume und hochstämmige Bäume sind nicht erlaubt. Die Heckenbepflanzung zum Hauptweg ist auf eine maximale Höhe von 1,20 m zu begrenzen.
  • Grünabfälle sind vorrangig zu kompostieren. Auch eine Entsorgung über den Abfall­wirtschaftsbetrieb der Stadt Kiel ist möglich.
    Für nicht kompostierbare Restgehölze organisiert der Verein mindestens einmal jährlich einen Schredderdienst, oder stellt Container bereit.
    Das Verbrennen ist auf Ausnahmefälle zu beschränken und – unter Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft – nur in den Monaten Oktober bis Ende April gestattet.
  • Der Kleingärtner, seine Angehörigen sowie seine Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was die Ruhe und Ordnung in der Gartenanlage stört, sowie das Gemeinschaftsleben beeinträchtigt. Lärmen,  sowie der laute Betrieb von Radiogeräten Musikanlagen und Spielgeräten sind zu unterlassen.
  • Vom 1. Mai bis 30. September ist die Mittagsruhe von 12:00 bis 15:00 Uhr stets einzuhalten. Während dieser Zeit sind jegliche untersagt. 1. Mai bis 30. September von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr, samstags ab 13:00 Uhr bis montags 07:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen:
    Rasenmähen und laute Bautätigkeiten Störungen durch Bauarbeiten und das Rasenmähen Hämmern, Sägen, Bohren, Schleifen und dergleichen sind verboten.
  • Die Wege dürfen grundsätzlich nur donnerstags und nur zum Transport schwerer Lasten befahren werden. Die Zugänge zu den Hauptwegen dürfen nicht zugeparkt werden       (Rettungswege !).
  • Neue Baulichkeiten bedürfen einer Baugenehmigung über den Vorstand.
  • Es besteht die Pflicht, an Gemeinschaftsarbeiten unentgeltlich teilzunehmen.
  • Pacht, Gebühren und Beiträge sind fristgerecht zu zahlen.